Jordanien – Wadi, Wüste, Weltkulturerbe

In Jordanien sind die Chancen groß, Teil eines Postkartenmotivs zu sein. Sei es scheinbar schwebend mit einem Buch in der Hand im Toten Meer, dem tiefstgelegenen See der Erde, Oder beim Besuch der Nabatäerstadt „Petra“, am besten vor dem Felsentor des Schatzhauses „Khazne al-Firaun“, gegenüber des Ausgangs aus dem Siq. Sei es auf den Spuren Lawrence von Arabiens im Wadi Rum, einer Wüstenlandschaft, die sich mit Felsen, Bergen und Tälern schmückt. Oder auf den Spuren Moses, der vom Berg Nebo aus das gelobte Land entdeckte. Aber Postkartenmotiv sein? Das war nicht unsere Absicht, als wir nach Jordanien gereist sind. Die Jahreszeit (Dezember/Januar) hat uns da schon mal geholfen, da sehr wenige Touristen im Winter in Jordanien unterwegs sind; unsere Art zu reisen sicherlich auch: auf eigene Faust, mit Rucksack und Zelt. Die Gastfreundschaft der Beduinen, die Kreuzritter-Tempel und Wüstenschlösser und die Grenzüberquerung von Jordanien nach Israel (für einen Kurztripp nach Jerusalem) haben uns gezeigt: Jordanien hat mehr zu bieten als die Motive auf den Postkarten!