Neuseeland: Wanderland, Wunderland; weites Land, wildes Land. Die Liste wäre noch fortstetzbar und die Begriffe austauschbar, ohne etwas an Aussagekraft zu verlieren. Es gibt  viele traumhafte Orte auf den beiden Inseln. Hier haben wir Reisenden scheinbar die Möglichkeit, viele Klimaregionen und Naturräume in kurzer Zeit zu erleben: vom Gebirge ans Meer, vom Regenwald in Wüstenregionen, von schroffen Vulkanlandschaften zu saftig grünen Wiesen – alles liegt nah beieinander und ist durch die gute Infrastruktur leicht erreichbar.
Das Land läd uns ein, seine „Wunder“ zu erkunden.
Und dieser Einladung folgen immer mehr Touristen. Und viele von Ihnen düsen fast ausschließlich mit dem Wohnmobil über die Inseln. Sie alle eint das Ziel, so viel wie möglich zu sehen und „mitzunehmen“; schließlich ist Neuseeland so weit weg und wer weiß, ob und wann man mal wieder hierher kommt!
Acht Wochen hatte ich während einer fünfmonatigen Reise für Neuseeland eingeplant und ich muss zugeben, auch ich konnte mich diesem Drang schwer entziehen. Aber zwei echte „Kiwis“ haben mir ihre Heimat gezeigt, wodurch ich etwas näher an die Menschen und das Land gekommen bin. Und ich habe versucht, mir auch in Neuseeland Zeit zu nehmen für Landschaften und Menschen. Wie so oft mit dem Rucksack und Zelt, aber auch mit dem Seekajak oder dem Auto von unseren Freunden. Mit einer Neugier für die Menschen und einer Offenheit für ihre Lebenswelt. Und gerade diese scheinbar langsame Annäherung hat besondere Momente geschaffen, die ich im Vortrag zeigen möchte!